Komödie

Ghost Town – Ein Zahnarzt sieht Gespenster

Die Komödie „Ghost Town“ von David Koepp beschäftigt sich mit dem Thema nach dem Tod. Ein nicht gesellschaftsfähiger Zahnarzt wird zum Medium und kann die Menschen sehen, die noch nicht im Himmel sind.
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Männerherzen – Seichte Komödie die kein Cliché auslässt

Die Komödie von Simon Verhoeven „Männerherzen“ lässt keine Clichés aus. Jeder Typ von Mann ist vertreten. Das ist zwar lustig, doch auf die Dauer etwas gar vorhersehbar. Read More

Wickie und die starken Männer – … ich habs!

Für den Film „Wickie und die starken Männer“ hatte Bully Herbig für die Hauptrollen letzten Sommer ein Casting im Fernseher gemacht. Nun ist der Film mit einer lustigen Story endlich in den Kinos.

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Funny People – Das tragische Sterben eines Komödianten

Die neue Komödie mit Adam Sandler geht in eine etwas anderer Richtung als seine früheren Filme. Die Tragikkomödie „Funny People“ verpasst jedoch die gute Mischung. Read More

Inglourious Basterds – Ein Film aus einem einzigen Dialog

Der neue Film von Quentin Tarantino „Inglourious Basterds“ setzt sich vor allem aus Dialogen zusammen, was nicht ganz unüblich für den Regisseur ist. Die vorwiegend deutschen Schauspieler machen dabei eine recht guten Eindruck.

Filmplakat zu Inglourious BasterdsOberleutnant Hans Landa (Christoph Waltz) ist gefürchtet als Juden-Jäger. Mit seiner detektiven Art findet er jedes Versteck. So auch die Familie Dreyfus, welche sich unter dem Fussboden eines Bauern versteckt hatte. Einzig die Tochter Shosanna (Mélanie Laurent) kann fliehen.
Eine kleine Gruppe von Amerikaner angeführt von Oberstleutnant Aldo Raine (Brad Pitt) macht sich zur Aufgabe in Frankreich auf Nazi-Jagt zu gehen. Die Gruppe will den Deutschen das fürchten lehren, so dass Gerüchte über diese geheime Gruppe kursieren und beim einschlaffen die Angst herum geht. Ihre Methoden sind nicht zimperlich. Gefangene gibt es keine und die Toten werden skalpiert. Sie nennen sich die „Inglourious Basterds“.
Zur gleichen Zeit in Paris lernt der deutsche Kriegsheld Frederich Zoller (Daniel Brühl) die schöne Frau Emmanuelle Mimieux kennen, die ein Kino besitzt. Die Lebensgeschichte von Zoller wurde verfilmt und soll im Kino von Emmanuelle als Uraufführung gezeigt werden. Was Zoller nicht weiss ist, dass Emmanuelle der Deckname von Shosanna ist. Sie hat nur ein einziges Interesse, SIe will sich bei den Nazis rächen.
Genau den gleichen Auftrag bekommen die Inglourious Basterds. Sie sollen das gefüllte Kino in die Luft sprengen und somit den Krieg beenden. Doch alles kommt ein bisschen anders als geplant, denn Oberleutnant Landa ist dem Attentat auf der Spur.

Der Film besteht sozusagen nur aus Dialoge, wie wir diese schon ähnlich kennen von Quentin Tarantino. Ganz im Gegensatz zu dem Trailer bleibt das grosse Gemetzel aus. Diese wird zwar immer wieder angedeutet, doch so eine Schlacht wie bei Kill Bill sieht man hier nicht. Von den Schauspielern überzeugt vor allem Christoph Waltz mit seiner sehr perfiden Art. Der fiktive Schluss des Filmes wirkt dann sehr aufgesetzt und sehr übertrieben, wie man das von Tarantino gewöhnt ist.

Meine Bewertung
3 Sterne

 

 

Borat – Kultureller Austausch mal anders

Mit dem Film „Borat“ hat Sacha Baron Cohen einer seiner kleinen Rolle aus der Ali G Show zum grossen Star werden lassen. Dabei hat er mit dem Film so ziemlich jede Vereinigung vor den Kopf gestossen. Read More

17 Again – Zurück zu den Wurzeln

Die Idee zu der Teeniekomödie „17 Again“ ist nicht neu. Auch ist die Umsetzung nicht speziell, doch irgendwie schaut man es sich doch gerne an. Read More

Casino Royale – Erste Agentenkomödie aus den 60er

Wohl einer der ersten Agentenkomödie ist der Film „Casino Royale“. Eine Parodie mit vielen Stars. Die Geschichte wurde, wie wir wissen, später mit einem richtigen James Bond verfilmt. Read More

Alien Autopsy – Die unglaubliche, wahre Geschichte

Der Film „Alien Autopsy“ könnte als beste Komödie von England durch gehen und das ist der Film auch. Die Geschichte jedoch, so unglaublich wie diese ist, beruht auf Tatsachen …

Ray Santilli (Declan Donnelly) hat nicht wirklich einen Job. Er verkauft illegal kopierte Filme auf dem Markt in London und wird immer wieder mal von der Polizei gefasst. Sein bester Freund Gary Shoefield (Ant McPartlin) hilft ihm meist unfreiwillig aus der Patsche.
Doch irgendwie will Ray an das grosse Geld kommen und so schleppt er Gary mit nach Amerika um dort alte Elvis Sachen von privat Personen abzukaufen, um diese dann in England teuer zu verkaufen. Dabei lernen die zwei jemand kennen der in der Arme in den 40er Jahren für die Luftwaffe Filme gedreht hat. Zum grossen Erstauen von Ray zeigt ihm dieser einen Film, welcher auf Area 51 gedreht wurde und eine Autopsie eines unbekannten Wesen vorführt.
Ray ist der Überzeugung, dass man mit dem Film ganz sicher viel Geld machen könnte und so treibt er bei einem kleinen Mafia Boss (Götz Otto) 30’000$ auf um den Film zu kaufen.
Als er den Film endlich hat, zeigt sich jedoch, dass dieser sich selber zerstört und nichts mehr von der Autopsie zu sehen ist. Da nun der Mafia Boss druck macht um den Film zu sehen, hat Ray wider einen neuen Plan. Er will den Film nach drehen und zwar zu Hause. So richten ein paar Freunde ein Zimmer wie im gesehen Material ein, um dort die Szenen nach zu filmen.
Den Film zeigen sie erst dem Mafia Boss um zu sehen, ob dieser an die Qualität glaubt, was er auch tut. Mit dieser Vertrautheit wendet sich Ray an die Öffentlichkeit und möchte von jedem Fernsehstudio für den Film Geldkassieren. Was auch wieder klappt. Doch nun kommt plötzlich das CIA ins Spiel, denn diese wollen wissen, wo der Film her kommt und beschattet die beiden.

Der Film ist echt genial umgesetzt, guter Humor mit den passenden Schauspielern. Es ist sehr interessant zu sehen, mit was für unmögliche Ideen die beiden immer wieder kommen um diese Ideen doch noch etwas zu vermarkten. Dabei geht der Film weniger um die Autopsie selber als viel mehr wie die beiden es angestellt haben, dass der Film auf der ganzen Welt verbreitet wurde. Nebenbei ist es kaum zu glauben, dass die Geschichte wirklich war ist.

Meine Bewertung
4 Sterne

The Proposal – Hexe in High Heels

Die romantische Komödie von Anne Fletcher „The Proposal“ dreht sich um die Wandlung einer Karriere Frau die ihre Gefühle entdeckt. Nach 2 jähriger Pause ist Sandra Bullock wieder mit einer Knaller Komödie zurück.

Die erfolgreiche Verlegerin Margaret Tate (Sandra Bullock) lebt für ihre Arbeit und erwartet dies ebenfalls von ihrem Assistent Andrew Paxton (Ryan Reynolds) der ihr jeden Morgen pünktlich ihren Kaffee „Cinnamon Soy Latte“ bringt. Er wird bis aufs schlimmste von ihr herum kommandiert und auch alle anderen Mitarbeiter fürchten die strenge Chefin. So warnen sie sich gegenseitig per Chat, wenn sie am Morgen rein kommt oder ausser planmässig durch die Gänge stöckelt.

Eines Morgens wird sie zu den Geschäftsleitern des Verlags gerufen. Allerdings geht es nicht um ihre zweite Gehaltserhöhung oder neue Deals sondern um ihre bald abgelaufene US-Aufenthaltsbewilligung. Margaret ist Kanadierin und da sie sich nicht an die Regeln der Einwanderungsbehörde gehalten hat, muss sie für ein Jahr ausreisen, bevor sie sich neu bewerben kann. Tja, da ist die Dame für einmal fassungslos. Just in diesem Moment klopft ihr Assistent wegen eines wichtigen Telefonanrufs. Und da kommt der fiesen Lady DIE Idee: Sie wird Andrew heiraten, um nicht ausser Landes verwiesen zu werden. Die freudige Nachricht teilt sie sogleich ihren beiden Chefs mit und Andrew weiss gar nicht wie ihm geschieht. Da er aber gewöhnt ist, seine Chefin nicht zu hinterfragen stottert er ein bisschen hilflos und schon sind sie mit der Mission Hochzeit raus aus dem Büro. Margarete droht Andrew, dass er seinen Job verliere wenn er nicht mit spielt und so gibt er klein bei. Nicht aber ohne noch eine Beförderung für sich raus zu holen.

Bei der Einwanderungsbehörde läuft es nicht wirklich glatt und die beiden merken, dass sie noch viel übereinander lernen müssen. Gleich am Wochenende reisen die beiden nach Sitka, Alaska, um ihre Verlobung Andrews Familie bekannt zu geben. Alle sind sehr erfreut und das Hochzeitspaar muss sich nun langsam annähern und Verliebtheit spielen, damit der Bluff nicht auffliegt. Eines Tages taucht aber der ehrgeizige unsympatische Beamte der Einwanderungsbehörde in Alaska auf und will dem Schwindel ein Ende setzen.

Sandra Bullock und Ryan Reynolds sind ein wunderbares Team und spielen ihre Charaktere derart überzeugend, dass man über die typisch gestrickte und vorhersehbare Handlung locker hinweg sieht. Zu Lachen und zu Schmunzeln gibt es jede Menge und wenn nicht die beiden Hauptdarsteller mit so manchem Tritt ins Fettnäpfchen dafür sorgen, dann kommt die liebenswerte Grandma Annie, Betty White mit ein paar coolen Sprüchen oder der ultrawitzige Ramone, Oscar Nunez der im Ort ein Multitalent ist und vom Catering Boy bis zum „Chippendale“ alles kann …

Ein wunderbar lustiger und kurzweiliger Film mit hervorragenden Schauspielern. Und wer während des Abspanns noch sitzen bleibt kriegt noch ein paar witzige und knackige Antworten auf die Fragen der Einwanderungsbehörde zu hören.

Meine Bewertung
4 Sterne

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