Japan

Lady Snowblood 2: Love Song of Vengeance

Eigentlich ist Lady Snowblood am ende des Films zu ende, doch es gab da einen zweiten Teil, welcher ein Jahr nach dem ersten raus kam (1974) „Lady Snowblood 2: Love Song of Vengeance„.
Da der erste Teil in sich eigentlich geschlossen ist, geht der Film nicht mehr auf diesen ein und legt von ganz neuem los. Es scheint als, ob die Figur Lady Snowblood für einen anderen Film übernommen wurde. Denn in der Fortsetzung geht es um einen Landesverräter, welcher von Lady Snowblood beschützt wird.

Zu Beginn des Filmes wird Lady Snowblood von der Polizei gejagt. Auf sie ist ein Kopfgeld ausgeschrieben und deshalb ist sie dauernd auf der Flucht. Jedoch lässt sie sich dann schnappen, worauf hin sie zum Tode verurteilt wird. Eine Gruppe der Regierung befreit sie jedoch auf dem Weg zur Vollstreckung, denn diese haben andere Pläne mit ihr. Sie soll einen Rebellen ausspionieren und ein Dokument ausliefern. Read More

Speed Racer in New York

Letzte Woche war ich in New York und hab mir da ein Kinobesuch nicht entgehen lassen. Da bei uns der Film von den Wachowski Brüder nur noch auf deutsch läuft, hab ich mir „Speed Racer“ angesehen, eben auf englisch. Mit dem Film haben die Brüder wieder etwas neues gewagt. Viele der Szenen wurden im Computer zusammen geschnitten oder sogar erst richtig fertig gestellt. Anscheinend sei keiner der Schauspieler je in einem fahrbaren Auto gesessen, was man dem Film so nicht ansieht. Mich hat vor allem die „Erzähleinstellung“ sehr begeistert. So sieht man die Person im Vordergrund erzählen, was er erlebt hat und um die Person herum sieht man auch gleich wie es geschah.
Den Kritikern gefiel der Film nicht so, ich fand es war gutes Kino. Read More

Das erste mal, immer wieder schön

Gestern hatte ich wieder mal so richtig Lust darauf meinen Urlaubsvideo von Japan aus dem Jahre 2004 anzusehen. Keine Angst jetzt, das ist nicht wie bei den Dia Abende wo man einfach nach 2 Stunden nicht mehr kann … Zugegeben ich hab das Ziel nicht ganz erreicht von 5.5 Stunden auf unter eine Stunde zu kommen. Doch mit 1h 20min bin ich schon sehr nahe 😉

Der Aufwand hat sich echt gelohnt. Es war n hammer Urlaub und so sind auch die Erinnerungen. Darum ist es immer wieder schön den Film anzusehen und das obwohl es nicht nach Profi aussieht. Die Tools sind ja auf dem Compi schnell da, so hab ich im iMovie das ganze erst mal digitalisiert und im Final Cut Express zusammen geschnitten.
Das Feedback ist nach wie vor recht gut. Mein Nachbar meinte gestern, dass er den Film echt lustig fände. Doch ich sehe das ganze schon etwas kritischer an und überlege mir ob ich zweiten Teil draus machen soll, so das Remake: Den Schnitt etwas verbessern, die Musik leiser einblenden und ein paar Szenen raus schmeissen.
Irgendwie freu ich mich auf die Arbeit …

Astro Boy der Roboterjunge aus der Zukunft

Alle die Manga oder Comic mögen, werden „Astro Boy“ von Osamu Tezuka kennen. Es gab schon viele Fernseheserien davon, doch nun kommt der Manga nächstes Jahr in die Kinos. David Bowers wird da Regie führen, er hat ja schon Filme wie „Flushed Away“ oder „Shark Tale“ gemacht. Als Stimme für Astro Boy ist Freddie Highmore, welcher aktuell bei „Spiderwick“ mit spielt.

Bei Astro Boy geht es um einen Roboterjunge, welcher in der Zukunft in Metro City von einem älteren Mann gebaut wird. Der Junge hat super Kräfte, welcher er auch braucht um gegen das Böse zu kämpfen. Die Geschichte hat sicher einige Parallelen zu Pinocchio, zumindest von der Grundidee.

Astro Boy 2009

Kirschblüte – Hanami – Die schönste Zeit in Japan

Der neue Film von Doris Dörrie hat wieder viel mit Japan zu tun. Diesmal ist sie zu der anscheinend schönsten Zeit des Jahres in Japan, zur Kirschblütezeit. Wie schon in „Erleuchtung Garantiert“ zeigt sie in „Kirschblüten“ wie im Nebensatz, Japan. Der Film beginnt im Allgäu, spielt aber grösstenteils in Japan und ist sehr tragisch.

Die Geschichte ist sehr traurig. Es geht um ein älteres Ehepaar, Trudi (Hannelore Elsner) und Rudi (Elmar Wepper), welche in Bayern leben. Ihre Kinder sind schon lang ausgezogen. Ein Sohn und eine Tochter leben in Berlin und ein Sohn in Tokio. Trudi erfährt beim Arzt, dass Rudi schwer krank ist. Die Ärzte raten ihr, sie solle doch nochmals etwas mit ihm unternehmen, wo er Spass hat. Das versucht sie auch.
So gehen die zwei spontan nach Berlin, um die Kinder zu besuchen. Diese sind völlig überrascht von dem Besuch der Eltern und auch etwas genervt. Passt doch alles nicht so in den Tagesablauf der erwachsenen Kinder.
Die Mutter wollte eigentlich den Sohn in Japan schon immer mal besuchen, jedoch will da der Rudi nicht mit. Zu weit, zu teuer, argumentiert er.
Ganz unverhofft stirbt dann aber Trudi und die ganze Familie ist in Trauer. Der Rudi hält es alleine in Bayern nicht mehr aus und reist zu seinem Sohn nach Japan und dort will er seiner Trudie die letzte Ehre erweisen.

Der ganze Film ist schon dick aufgetragen. Jedoch geht er das Thema Tod und die damit verbundene Trennung und Verlust sehr gefühlvoll an. Schade finde ich, dass die Kinder sehr negativ gegenüber ihren Eltern eingestellt sind, was ich ein bisschen übertrieben und unglaubwürdig fand. Die Eltern, Hannelore Elsner und Elmar Wepper, spielen jedoch echt genial!
Was mich auch ein wenig gestört hatte, war die Kameraführung und ab und zu die Schnitte. Diese waren zum Teil sehr unprofessionell und wirkten oft improvisiert.

Meine Wertung
3 Sterne

Lady Snowblood – Die Vorlage von Tarantino’s Kill Bill

Viele wissen es schon, einige haben es geahnt: Kill Bill, was der erste Teil anbelangt, ist schamlos geklaut! Als Vorlage dazu diente „Lady Snowblood“ (Shurayukihime) aus dem Jahre 1973. Wenn man den japanischen Film anschaut, dann sieht man so ziemlich alle Elemente, welche Tarantino gebraucht hat und das von der Geschichte, der Musik(was mich sehr erstaunt hat), ja bis zu der Mangaszene, welche so gelobt wurde. Aber hier geht es nicht um Kill Bill, sondern um eben die Lady Snowblood.

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Linda, der Soundtrack

Wie ihr wisst, hat mir der Film „Linda, Linda, Linda“ super gut gefallen. Das war für mich Grund genug den Soundtrack zu kaufen. Ein guter Mix aus Alternative Sound und einem klassischem Soundtrack. Genial ist auch, dass nicht nur die Band im Film „Paran Maum“ ihre drei Lieder von „The Blue Hearts“ spielen, sondern auch noch andere angesagte bands von Japan dabei sind.
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Linda, Linda, Linda – Feel good Rock’n’Roll

Gestern war ich wieder in einem Film aus der Xenix-Reihe. Diesmal war ein japanischer Film dran mit dem Titel „Linda, Linda, Linda“.

Die Geschichte ist echt süss und geht um eine Schulband. Und zwar ist gerade das kulturelle Fest an der High School am laufen und die Girlyband wollte da auftreten. Leider hat sich die Gitarristin beim Basketball spielen den Finger gebrochen. Also muss die Band einen Ersatz finden und das gleich in doppelter Hinsicht, denn die Gitarristin hat auch noch gesungen. Read More

New Asian Cinema im Xenix

Das Kino Xenix bringt in den kommenden zwei Wochen 5 Kinofilme unter der Reihe „New Asian Cinema„. Die Filme sind zwar nicht die neusten, jedoch gehören sie zu den Premieren in Zürich. Alle Filme haben eins gemeinsam, sie sprechen grosse Gefühle an und gehören sicherlich zu dem neuen Kino Asiens. Nun Asien ist gross, und so erstaunt es nicht, dass pro Land ein Film vertreten ist. Von Indien, Südkorea, China, Taiwan und Japan kommen die Filme.
Von den Regisseuern kenne ich eigentlich nur Park Chan-wook, welcher mit den Filmen Oldboy und J.S.A. (Joint Security Area) schon brilierte. So neben bei, J.S.A. ist ein kritischer Aktionfilm über den Nord-/Südkorea-Konflikt, welcher von den Amerikaner etwas sinnlos kopiert wurde mit dem Titel Basic …

Ich werde mir sicher den einen oder anderen Film ansehen und Euch auf dem laufenden halten 😉

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