Drama

House of the Flying Daggers – Mit der Liebe auf der Flucht

Ich bin immer wieder erstaunt über die Vielschichtigkeit von Andy Lau. Er ist nicht nur Schauspieler und Regisseur und div. Genre, sondern auch als Sänger sehr bekannt. Im Film „House of the Flying Daggers“ spielt er ein Bösewicht, was ihm sehr gut steht.

Im Jahre 859 ist der Zerfall der Tang-Dynastie nicht mehr aufzuhalten. Eine grosse Rebellengruppe mit dem Namen „House of the Flying Daggers“ attackiert den Kaiser und will ihn stürzen. Die Gruppe findet bei den Menschen immer mehr Unterstützung, was dem Kaiser natürlich gar nicht gefällt. Diese starke Unterstützung der Bevölkerung nimmt auch nicht ab, als der Anführer der Rebellengruppe getötet wurde.
Als Polizisten eine vermeintliche Angehörige der Rebellengruppe fest nehmen, bekommen die zwei Polizisten Leo (Andy Lau) und Jin (Takeshi Kaneshiro) den Auftrag, die „House of the Flying Daggers“ verdeckt aufzudecken. Read More

XXY – Schwankungen der Gefühle

Lucía Puenzo bringt uns mit „XXY“ ein Melodrama um ein Junge der als Mädchen geboren ist (Klinefeltern Syndrom). Im jugendlichen Alter von 15 Jahren macht dies dem Mädchen besonders zu schaffen.

Alex (Inés Efron) scheint ein ganz normales Mädchen zu sein. Ihre Eltern sagen ihr andauernd sie was besonderes ist, doch welche Eltern behaupten dies nicht von ihren Kindern. Jedoch weiss Alex insgeheim, dass sie anders ist, denn wenn sie ihre Medikamente nicht nehmen würde, dann würde sie sich zum Mann entwickeln. Deshalb ist die Familie von Buenos Aires nach Uruguay gezogen um ihre Tochter zu schützen. Read More

Yi Yi – Poesie des Lebens

Mit dem Film „Yi Yi“ hat Edward Yang einen Film gemacht in welchem er die ganzen Facetten des Lebens darstellt. Vom Kind bis zur Oma werden alle Phasen des Lebens gezeigt und das macht er so liebevoll, dass man immer wieder hin sehen möchte.

Der Film zeigt in Episoden verschiedene Personen der Familie von N.J. (Nien-Jen Wu). N.J. lebt mit seiner Frau, deren Schwiegermutter und den zwei Kindern unter einem Dach in eher besseren Verhältnissen. Doch glücklich ist N.J. nicht und als er an einer Hochzeit seine alte Jugendliebe wieder begegnet, kommt er ins grübeln. Read More

Saikano – Liebesdrama mitten im Krieg

Aus Amerika kennen wir es ja schon des öfteren, Comic-Verfilmungen. Aus Japan hab ich bis jetzt noch fast keinen Manga real verfilmt gesehen. Das hat sich nun mit dem Film „Saikano“ geändert. Die Mangaserie lebt von ihrer zarten Liebesgeschichte und doch knallharten Kriegsszenarien.

Shuji (Shiro Ishimoda) und Chise (Fumiko Orikasa) sind ganz normale Teenys im Schulalter, welche eben ihre Liebe zueinander finden. Ganz unsicher und nervös machen sie die ersten Schritte zusammen. Shuji’s bester Freund Tetsu (Shinichirô Miki) macht es ihm da auch nicht leichter. Er hänselt ihn, als er heraus gefunden hat, das Shuji und Chise sich ein Liebestagebuch teilen und sich gegenseitig ihre Liebe in diesem Buch fest halten.
Zwischen durch erfahren wir, dass eigentlich Krieg ist und werden gleich aus der zarten Liebesgeschichte entführt als die Stadt Saporo angegriffen wurde. Read More

Lady Vengeance – Oldboy trifft Wong Kar Wai

Mit dem Film „Lady Vengeance“ geht der Regisseur Chan-wook Park den Pfad von „Oldboy“ weiter jedoch wird die Filmsprache schöner. So könnte man meinen er habe sich die Bilder von Wong Kar Wai etwas angenommen und diese in seine Inszenierung integriert. Von der Geschichte her geht es wieder etwas Richtung Oldboy: Rache.

Geum-ja Lee (Yeong-ae Lee) wird von der Polizei erwischt, wie sie einen kleinen Jungen entführt und diesen anschliessend kaltblutig ermordet haben soll. Ganz Korea ist im Schock, dass eine so hübsche Frau eine solche tat machen kann, war der ganzen Nation ein Rätsel. Für diese Tat, welche sie unter druck gestand, bekam sie eine Haft von 13 Jahren.
In der Zeit im Gefängnis lernt sie nicht nur den Glauben an Gott und die Kraft an sich selber, sondern schmiedet auch Pläne zur Rache. Denn der Englischlehrer Mr. Baek (Min-sik Choi) hat sie zu der Tat gezwungen. Er hat ihre Tochter entführt und ihr gedroht, dass er sie ebenfalls umbringen würde, wenn Geum-ja Lee nicht die Tat gestand. Kaum aus dem Gefängnis besucht sie erst mals ihre Tochter in Australien bei adoptive Eltern, worauf die Tochter mit nach Korea will um bei der Mutter zu leben. Dies kommt Geum-ja Lee nicht ganz gelegen, denn ihre Pläne sehen anders aus. Read More

Sinking of Japan – Der Untergang eines Landes

Japan ist seit je her schon ein Land gewesen welches sich stark mit der Verwüstung des Landes auseinander setzt und dies nicht nur im Kino. Etliche Mangas handeln von Naturkatastrophen oder Missbildungen die zu Godzilla führen. Warum dies entstanden ist, ist nicht so klar. Viele gehen davon aus, dass rein schon die Erdbeben und der 2. Weltkrieg sehr viel dazu beigetragen haben, dass ein ganzes Land sich mit dem Thema immer wieder beschäftigt.
Im Film „Sinking of Japan“ geht es darum, dass die Landplatte von der Erde nach unten gezogen wird und somit ganz Japan im Meer versinkt.

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Hana-Bi – Takeshi Kitanos Erfolg in Europa

Mit „Hana-Bi“ ist Takeshi Kitano wohl auch in Europa angekommen. Der Film bekam div. Auszeichnungen und machte das japanische Multitalent im Ausland berühmt. Meist führt er bei seinen Filmen nicht nur Regier sondern spielt auch gleich die Hauptrolle, malt die Bilder und stellt auch gleich das Filmsetting her. Seine Filme können sehr stark variieren von Komödie, Drama bis hin zum Yakuza Aktion Film.
Hana-Bi ist wohl etwas dazwischen und verdient den Ruhm.

Der Polizist Yoshitaka Nishi (Takeshi Kitano) geht wie immer seiner Arbeit nach und jagt Verbrecher. Seiner Frau Miyuki (Kayoko Kishimoto) geht es nicht so gut sie hat Krebs und liegt im Spital. Nishis Polizeikapitän wurde bei einem Einsatz schwer verletz und muss wahrscheinlich für immer an im Rollstuhl bleiben. Jedoch ist er am leben. So widmet er sich seinem Hobby, der Malerkunst. Allerdings hat dies Nishi dermassen verärgert, das er entschlossen hat, den Yakuza den Gar auszumachen.
So fängt er an eine Bank auszurauben um mit dem Geld ein Auto zu finanzieren. Mit diesem reist er mit seiner Frau das letzte mal ans Meer. Das war ihr Wunsch, welcher er ihr erfüllen will. Ansonsten redet das Ehepaar nicht gross miteinander. Read More

Tokyo Friends – Sex and the City auf japanisch

In Japan läuft die Serie Tokyo Friends schon eine weile. Hier zu lande wird diese wohl nicht so bekannt sein. Auch ich hab die Serie nie gesehen, doch den Film „Tokyo Friends – The Movie“ hab ich mir angeschaut. In diesem Film geht es um vier Freundinnen, welche in Tokyo ihr Leben teilen. Also eine Art Sex and the City auf japanisch.

Rei (Ai Otsuka) ist von Kochi nach Tokyo gezogen um da ihren Träumen nach zu gehen. Hier arbeitet sie in einem Restaurant und lernt da ihre Freundinnen, Hirono, Ryoko und Maki (Mao Kobayashi) kennen. Auch der Gitarrist Ryuuji (Eita) lernt sie im Restaurant kennen. Er spielt in einer Band „The Survival Company“ und nimmt Rei mit weil er denkt, dass sie eine schöne Stimme hat. Schnell wird klar, dass Rei die Band übernehmen wird und Ryuuji macht sich aus dem Staub.
Die vier Freundinnen teilen alles miteinander und leben ihre Träume. Als die Band immer berühmter wird, möchte Rei unbedingt Ryuuji treffen um mit ihm über die Band zu reden. An der Hochzeit von Maki findet sie heraus, dass Ryuuji in New York sei. Schnell entschlossen macht sie sich auf nach Amerika um da Ryuuji zu finden. Was sie auch tut. Read More

Thank you for Smoking – Der perfekte Redner

Mit dem Film „Thank you for Smoking“ hat Jason Reitman eine bitter böse Komödie erstellt in der er die Lobbyisten attackiert. Genial spielt hier auch Aaron Eckhart, der im Moment im neuen Batman-Film sein bestes gibt. Der Film geht nicht, wie der Titel vermuten lässt, um das rauchen, sondern viel mehr um einen Lobbyist, welcher einfach „nur“ gut reden kann.

Nick Naylor (Aaron Eckhart) ist von der Zigaretten Lobby und ist der beste. In einer Talkshow hat er sogar dann das Publikum auf seiner Seite, als es darum geht, dass ein Krebskrankes Kind wegen Zigaretten erkrankt ist. Geschickt dreht er den Inhalt so um, dass die Gegner echt alt aussehen. Von Nick kann so mancher noch viel lernen. Er hat es verstanden das Thema von einer anderen Seite zu betrachten und dies den Leuten zu spiegeln, womit er grossen Erfolg hat. Read More

The Machinist – Christian Bale als ausgehungerter Mechaniker

Aktuell ist Christian Bale mit dem neuen Batman Film auf Erfolgskurs. Seinen Durchbruch als Schauspieler hatte er mit „American Psycho„. Gestern hab ich mir „The Machinist“ angesehen, ein Film für den er sich auf das dünste runter gehungert hat.

Trevor (Christian Bale) arbeitet als Mechaniker in einem kleinen Betrieb. Hat keine Freunde und kann seit einem Jahr nicht mehr schlafen. Dies obwohl er eigentlich sehr müde ist. Als einzige Freunde geht er jeweils in ein Kaffee am Flughafen und redet da mit Marie (Aitana Sánchez-Gijón) oder zu Stevie (Jennifer Jason Leigh) einer Prostituierte. Jeden Tag steht Trevor auf die Waage und schaut wie schwer er ist und schreibt sich dies mittels einem Post-It an die Wand. Read More

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